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Peru · Süden

2018

01

Im Jahr 2018 begann unsere Reise in Lima, der lebendigen Hauptstadt Perus. Bei einer Stadtbesichtigung entdeckten wir die koloniale Altstadt rund um die Plaza Mayor, moderne Viertel wie Miraflores und die eindrucksvolle Lage direkt am Pazifik – ein spannender Mix aus Geschichte und Gegenwart.

Weiter ging es entlang der Küste zu den Islas Ballestas. Bei einer Bootsfahrt vorbei an zerklüfteten Felsen konnten wir Seelöwen, Humboldt-Pinguine und unzählige Seevögel beobachten – ein beeindruckendes Naturerlebnis.

Ein kurzer Abstecher führte uns anschließend zur Oase Huacachina. Mitten in der Wüste gelegen und umgeben von hohen Sanddünen, wirkte dieser Ort fast surreal – ein faszinierender Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden.

Schließlich erreichten wir Arequipa, die auf etwa 2.335 Metern Höhe liegt. Die Stadt wird oft als „weiße Stadt“ bezeichnet, da viele Gebäude aus hellem Vulkangestein, dem sogenannten Sillar, erbaut wurden. Rund um die Plaza de Armas leuchten die kolonialen Fassaden im intensiven Sonnenlicht und verleihen dem Zentrum eine besondere Eleganz.

Über allem erhebt sich der mächtige Mount Misti (5.822 m), der mit seiner nahezu perfekten Kegelform hinter der Stadt thront. Wie ein stiller Wächter prägt er das gesamte Stadtbild. Fast immer sichtbar bildet seine – teils schneebedeckte – Spitze im Kontrast zum tiefblauen Himmel eine beeindruckende Kulisse und verleiht Arequipa eine beinahe majestätische Atmosphäre.

Von hier aus führte uns die Reise weiter zum beeindruckenden Titicacasee. Die Fahrt dorthin ging durch die weite Hochebene des Altiplano – vorbei an stillen Seen, grasenden Lamas und immer wieder Flamingos am Wegesrand.​ Der Titicacasee liegt auf rund 3.812 Metern Höhe und gilt als der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Berühmt ist er für die schwimmenden Schilfinseln der Uros sowie für Inseln wie die bolivianische Isla del Sol, die in der Inka-Mythologie eine wichtige Rolle spielt.

Station machten wir in Puno. Dort zeigte sich Peru von einer einfacheren, raueren Seite: schlichte, teils heruntergekommene Häuser und sichtbare Armut prägten das Stadtbild. Gerade dieser Kontrast zwischen der beeindruckenden Naturkulisse und den Lebensbedingungen der Menschen blieb besonders im Gedächtnis.

Anschließend ging es über den Abra La Raya auf 4.338 Metern Höhe weiter Richtung Cusco – dem historischen Herzen des Inkareichs – und schließlich nach Machu Picchu, das jedoch einen eigenen Beitrag verdient.

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