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Machu Picchu

2018

02

Als Tor zu Machu Picchu erreichten wir schließlich Cusco im Rahmen unserer Peru-Rundreise. Die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches liegt auf beeindruckenden 3.400 Metern Höhe und ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp. Die Stadt verbindet spanische koloniale Architektur mit der präzisen Baukunst der Inka und hat dadurch einen ganz besonderen Charakter.

 

Das historische Zentrum bildet die Plaza de Armas. Hier treffen prächtige Kolonialkirchen auf alte Inka-Fundamente, eingerahmt von Holzbalkonen und mit Blick auf die umliegenden Anden.

 

Von Cusco aus ging es für uns weiter nach Ollantaytambo. Eigentlich startet von dort der berühmte Inka Trail, eine viertägige Wanderung über alte Inka-Pfade bis nach Machu Picchu. Uns fehlte dafür jedoch die Zeit, deshalb entschieden wir uns für die Anreise mit dem Peru-Rail Panoramazug. Entlang des Urubamba-Flusses ging es durch ein enges Tal, vorbei an steilen Berghängen, dichtem Grün und immer wieder mit Blick auf die umliegenden Anden.

 

Unser Ziel war Aguas Calientes auf etwa 2.040 Metern, der Ausgangspunkt für den Besuch von Machu Picchu. Der Ort ist geprägt vom dichten Nebelwald, dem Rauschen des Flusses und einem ständigen Kommen und Gehen von Reisenden. Von hier aus führt ein steiler Weg über zahlreiche Stufen in etwa ein bis eineinhalb Stunden hinauf zur Inka-Stadt.

 

Oben angekommen war der Moment kaum zu beschreiben. Der erste Blick auf Machu Picchu auf 2.430 Metern, die Ruinenstadt aus dem 15. Jahrhundert, die auf einem Bergrücken in den peruanischen Anden liegt, war einfach überwältigend. Die Anlage mit ihren präzise gearbeiteten Steinterrassen, Tempeln und Gebäuden gilt nicht umsonst als Meisterwerk der Inka. Machu Picchu gehört zudem zu den sieben Weltwundern der Moderne und wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkultur- und Naturerbe ernannt.

 

Besonders schön war auch, dass sich zwischen den Ruinen immer wieder Lamas und Alpakas frei bewegten und die ohnehin schon besondere Atmosphäre noch verstärkten. Wir hatten zudem Glück mit dem Wetter. Teile der Anlage lagen im mystischen Nebel, genau so, wie man es von den bekannten Postkartenmotiven kennt. Immer wieder öffneten sich die Wolken und gaben den Blick auf die beeindruckende Kulisse frei.

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