
Mount Fuji
2024
05
Im September 2024 reiste ich nach Japan und konnte dabei sowohl Städte, Kultur als auch beeindruckende Natur erleben. Ein besonderes Highlight dieser Reise war der Besuch am Mount Fuji (3.776 m) 🗻 – dem höchsten Berg Japans und dem einzigen, der es offiziell in die Emoji-Tastatur geschafft hat. Kein Matterhorn, kein Mount Everest – nur Fuji hat das geschafft. Allein deshalb muss er ja besonders sein.
Unsere Unterkunft lag am Kawaguchi-See, von dem aus man einen besonders schönen Blick auf die nahezu perfekt geformte Silhouette des Vulkans hat – ein Motiv, das man sonst meist nur von Postkarten kennt.
Um den Fuji im Morgenlicht zu sehen, bin ich am frühen Morgen aufgestanden und zur Chureito-Pagode gewandert, um dort den Sonnenaufgang zu erleben. Mit der roten Pagode im Vordergrund und dem Fuji im Hintergrund ergibt sich genau das Bild, das viele mit dem klassischen Japan verbinden – nur die Kirschblüten fehlten, da ich im Herbst und nicht zur Blütezeit im Frühling dort war. Bei klarem Wetter und bester Sicht hatte ich dabei großes Glück, denn der Fuji liegt oft in Wolken und zeigt sich nicht immer so offen.
Besonders eindrucksvoll ist seine Erscheinung auch deshalb, weil er als einzelner Vulkan isoliert und frei stehend aus der Landschaft aufragt – nahezu symmetrisch und ohne benachbarte Gipfel, die ihm die Präsenz nehmen. Dadurch wirkt er fast unwirklich und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Der Fuji gilt zudem als kulturelles Symbol Japans und ist eng mit Tradition, Kunst und Geschichte verbunden.
Im Vorfeld hatte ich auch überlegt, den Mount Fuji selbst zu besteigen. Eine Besteigung ist jedoch offiziell nur während der kurzen Sommersaison möglich – in der Regel von Anfang Juli bis Mitte September. In diesem Zeitraum sind die Wanderwege geöffnet, die Berghütten in Betrieb und der Berg weitgehend schneefrei. Während meines Aufenthalts fiel ich außerhalb dieses Zeitfensters, sodass ein Aufstieg nicht infrage kam. Zudem ist für die Besteigung – je nach Route – eine vorherige Anmeldung erforderlich, es wird eine Gebühr erhoben und bestimmte Zeitfenster müssen eingehalten werden. Für diese Reise blieb es daher beim Erleben des Berges aus der Distanz, was seiner Faszination jedoch keinen Abbruch tat.
















